Die Bühne am See bei Hayna. Der See, aus einem Grubenloch entstanden. Jahrelang wurde hier Kohle gefördert, ganze Dörfer verschwanden. Die Schaufeln der Bagger gruben sich tief und tiefer in den Boden. Doch wer tief schürft, weckt auch Geheimnisse. Ein Konzert weit nach der Sommersonnenwende mit dem Chor Arion Glesien vor der traumhaften Kulisse des Biedermeierstrands, hinter der mehr steckt, als der erste Blick vermuten lässt.
Gegründet wurde der Chor 1971 als Frauenchor in Glesien, doch reichen die Wurzeln bis ins Jahr 1867 zurück, als sich der Gesangverein Arion Glesien gründete. Wenn also jemand um die geheimnisvollen Geschichten hinter dem tristen Kohletagebau weiß, dann die Sängerinnen und Sänger des Ensembles.
Der Chor Arion Glesien ist ein gemischter Chor und besteht derzeit aus 40 Sängerinnen und Sängern. Seit über 20 Jahren liegt die musikalische Leitung in den Händen von Thomas Holfeld. Das Repertoire reicht von Popsongs über Gospel und Volkslieder bis hin zu Kompositionen aus der Klassik und Werken alter Meister. So gehören Elvis Presley, The Beatles, Queen sowie Volkslieder in alten und neuen Bearbeitungen aus der Feder des Chorleiters genauso zum Programm wie Werke von W.A. Mozart und J. Dowland.
Sonntag, 23. August 2026 um 16 Uhr, Einlass ab 15:30 Uhr am Biedermeierstrand Hayna
Eintritt:
| Vollpreis | Ermäßigt** | |
|---|---|---|
| freie Platzwahl* | 10€ | 5€ |
* Es sind Sitzplätze mit und ohne Lehnen vorhanden. Wir empfehlen eigene Sitzkissen und geeignete Kleidung für kühlere Abendtemperaturen mitzubgringen.
** ermäßigter Preis gilt für Kinder bis einschließlich 12 Jahre. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind kostenfrei, sofern sie keinen eigenen Platz benötigen.
Es fallen zusätzlich 3€ Parkgebühren an, wenn Sie mit dem Auto kommen. Diese können bereits vor oder während der Veranstaltung bezahlt werden. So können Sie das Gelände nach der Veranstaltung direkt verlassen, ohne sich noch einmal am Parkautomaten anstellen zu müssen. Der Veranstaltungstarif gilt automatisch jeweils von 1,5h vor bis 1,5h nach der Veranstaltung
Fotos: © Maximilian Zwiener